Selbstverständnis

Das B.A.S.H. (Bündnis antifaschistischer Strukturen Hessen) ist ein überregionales Bündnis von antifaschistischen Gruppen, dessen Ziel es ist eine Vernetzungsplattform zu bieten. Es ist nicht an Parteien und Verbänden orientiert. Zentrales Augenmerk liegt auf der Sammlung von Rechercheergebnissen über faschistische Umtriebe in Hessen. Anlassbezogen werden gemeinsame Kampagnen und Aktionen geplant. Zudem hat das Bündnis zum Ziel, ein jährliches Antifa Sommercamp in Hessen zu organisieren. Der Kampf gegen Reaktionäres mit seinen verschiedenen Facetten. Ob Nazis und Faschismus, religiöser Fanatismus und Rechtspopulismus unsere Gegnerschaft erklären wir all jenen, die der Emanzipation und dem freien Leben aller Menschen ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht und sexueller Orientierung durch Diskriminierung und Verfolgung entgegen stehen. Unser Minimalkonsens baut auf diesem gemeinsamen Interesse. Die konkrete Auslegung in Teilfragen antifaschistischer Politik obliegt den Einzelgruppen. Das B.A.S.H. sieht sich nicht in der Verantwortung hierrüber Rechenschaft abzulegen. Dem Bündnis wurde deutlich, dass großer Gesprächsbedarf zu einem Phänomen besteht, welches in weiten Teilen der Linken massiv unterrepräsentiert ist und oftmals nicht als linksradikales Themenfeld betrachtet wird. Dabei sollte eigentlich mittlerweile auf der Hand liegen, dass der politische Islam dem Fortschritt ebenso diametral entgegensteht wie der Neonazismus. Wie diese Kritik genau aussehen muss, darüber gibt es keinen Konsens im Bündnis. Es muss vermieden werden die Islamkritik denen zu überlassen, welche offensichtlich nicht an der emanzipatorischen Befreiung interessiert sind.

Das Programm 2017 ist da

 

Anmerkungen zum B.A.S.H.- Camp 2017

Wie vielleicht manche mitbekommen haben, hat es im Laufe des letzten Jahres inhaltliche Konflikte zwischen Gruppen und Einzelpersonen des B.A.S.H. gegeben. Wir haben uns dennoch dazu entschieden das Camp in diesem Jahr zu organisieren. Es bietet Gruppen und Einzelpersonen aus Hessen und anderen Bundesländern die Möglichkeit sich zu vernetzen und auszutauschen.

Eine ausführliche Stellungnahme der nun im B.A.S.H. verbliebenen Gruppen folgt.

Streitwagen Merkava – AK.069 – Weitere Einzelpersonen

B.A.S.H. Sommercamp 2017

In diesem Jahr findet das Sommercamp der antifaschistischen Gruppen Hessen vom 22. bis 24. Juli in Südhessen statt. Im Fokus unserer diesjährigen Auseinandersetzung steht die Frage, welchen Handlungsspielraum eine “klassische” Antifa-Arbeit eröffnet, um die derzeitigen Erscheinungen faschistischer und rassistischer Bewegungen zu bekämpfen So wird es neben Veranstaltungen zu Nazistrukturen und Berichten zu Antifa-Arbeit, vor allem die Möglichkeit geben, linksradikale Projekte aus Hessen kennenzulernen und sich über zukünftige Strategien auszutauschen.

Ab jetzt könnt ihr euch per Mail oder das verschlüsselte Kontaktformular anmelden.

Infos: https://antifabash.noblogs.org/contact/

Bitte gebt dort eine Kontaktemailadresse mit PGP-Schlüssel an.

Schaut euch bitte vor der Anmeldung die Check- & Packliste an:

Check- und Packliste für das Sommercamp

Das Programm ist da!

Das endgültige Programm für das diesjährige Bash-Camp steht.

Wir freuen uns auf politische Theorie, Workshops und Freizeitveranstaltungen und natürlich auf die Ideen, dir ihr mitbringt.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, findet unter https://antifabash.noblogs.org/contact/ Mailadresse und unseren public PGP-Key zur Anmeldung.

Wer sich schon angemeldet hat und überlegt, was eingepackt und was doch lieber zu Hause gelassen werden sollte, findet unter https://antifabash.noblogs.org/camp/checkliste-fur-das-sommercamp/ eine Pack- und Checkliste.

Einen längeren Ankündigungstext zum Camp gibt’s hier.

 

Bash Programm

Sommercamp 2016

Update: Den Ankündigungstext und weitere Informationen zum Camp

In diesem Jahr findet das siebte B.A.S.H. Sommercamp in Nordhessen statt. Dieses Jahr ist es zwischen dem 18. und 22. August. In kürze werdet ihr auf der Website Informationen zu den geplanten Workshops finden.

Anmelden könnt ihr euch mit einer Mail an b-a-s-h(ät)riseup.net (gerne auch verschlüsselt, unseren pgp-key findet ihr auf der Webseite).

Wir freuen uns auf Euch!

Sommercamp2016b

BASH den NPD Bundesparteitag!

BlockNPD

 

 

 

Zugtreffpunkte für die Anreise aus Hessen:

Frankfurt: 21.11. 06:45, Infopoint Hauptbahnhof

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Wir unterstützen den Aufruf des Block NPD Bündnisses, den wir im Folgenden dokumentieren:

Block NPD!
Den NPD-Bundesparteitag in Weinheim verhindern!
Rassismus und völkischem Nationalismus entgegentreten!

Am 21. und 22. November 2015 will die neofaschistische „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) erneut ihren Bundesparteitag im nordbadischen Weinheim durchführen. Bereits in den Jahren 2013 und 2014 hatte die Nazi-Partei ihre Bundesparteitage in Weinheim abgehalten. 2014 hatte die Stadt Weinheim zunächst die Vermietung ihrer Stadthalle an die NPD verweigert. Dagegen hatte die Partei geklagt und war zunächst vor dem Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof gescheitert. Der Staatsgerichtshof Baden-Württemberg verpflichtete dann mit einer endgültigen Entscheidung die Stadtverwaltung dazu, der NPD die Halle zur Verfügung zu stellen.
Im April 2013 war die Partei ebenfalls in Weinheim zusammengekommen. Damals hatten die Rechten ihren Bundesparteitag in einem Gasthaus im Stadtteil Sulzbach abgehalten. Am selben Ort hatte sich am 17. März 2013 schon der baden-württembergische NPD-Landesverband zu seinem Parteitag getroffen. Zum Landesvositzenden wurde damals der langjährige Nazi-Aktivist, ehemalige Posträuber und Kroatien-Söldner Alexander Neidlein gewählt.
Die NPD hatte 2014 bereits angekündigt, zukünftig ihre Bundesparteitage in Weinheim durchzuführen. Zumindest eine Anfrage für das Jahr 2016 liegt offenbar bereits vor. Der Kreisvorsitzende der Nazi-Partei, Jan Jaeschke, schwärmte im Internet bereits von Weinheim als der „Stadt der Parteitage“.

Die etablierten Parteien distanzieren sich zwar von der NPD und rufen gegen Nazi-Kundgebungen und -Demos zu halbherzigen, symbolischen Aktionen auf, selten folgt daraus aber eine fundamentale Kritik an den Inhalten der Nazi-Partei. Das große Potenzial an rechten Einstellungen und rassistischen Ressentiments in der Bevölkerung ist nicht nur für die NPD Anknüpfungspunkt, sondern auch für alle anderen rechten Parteien und Gruppierungen. Hier sind vor allem die CSU und die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu nennen. Wir leben in einer Zeit, in der komplexe Probleme gerne auf vermeintlich einfache Ursachen zurückgeführt und einfache Lösungen angeboten werden, in der soziale Unsicherheit und Perspektivlosigkeit Alltag geworden sind. In diesem Klima nehmen vor allem Wohlstandschauvinismus und Sozialdarwinismus zu. Weit verbreitete rechte Einstellungen in der Bevölkerung stellen eine große Gefahr dar, weil das politische System seinen Blickwinkel offensichtlich nicht langfristig ausrichten kann. Im Vordergrund muss daher immer die Auseinandersetzung mit rechter Ideologie stehen. Das heißt Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Chauvinismus, Antiziganismus, Homophobie, Sexismus und deren Wurzeln müssen konsequent benannt und bekämpft werden, nicht nur, wenn offensichtliche Nazis in Erscheinung treten, sondern immer und überall.

Die Straße ist noch nicht verloren, solange es Menschen gibt, die protestieren, die sich einmischen, sich den Nazis entgegenstellen und die nicht zulassen, dass die NPD Fuß fassen und sich als „normale“ Partei gerieren und etablieren kann.
Zeigen wir der NPD, den Stadtoberen, Lokalpolitiker*innen und den Jurist*innen, dass nicht alles, was gerichtlich erlaubt wird, auch politisch legitim ist!
Zeigen wir, dass sich antifaschistische Aktivitäten nicht auf ein symbolisches „Wir sind dagegen“ beschränken lassen.
Zeigen wir auch, dass sich antifaschistischer Protest — egal in welcher Ausprägung — nicht spalten lässt!
Entscheidend für antifaschistisches Handeln darf nicht die Frage sein, was durch Justiz und Polizei erlaubt ist. Vielmehr muss der altbekannte Satz „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ zugrunde liegen. Dementsprechend werden wir auch dem NPD-Bundesparteitag in Weinheim entgegentreten.

Die Nazis sowie selbsternannte „Wächter der Demokratie“, allen voran einige regionale Medienhetzer, sehen in den Aufrufen, den NPD-Bundesparteitag zu blockieren und zu verhindern, ein undemokratisches Anliegen. Die NPD sei schließlich eine legitimierte Partei wie viele andere auch. Dem ist nicht so: Die „Meinung“ einer Partei, deren Ideologie die Menschenrechte nicht nur missachtet, sondern sie offen hinterfragt und mit Füßen tritt, kann nicht durch eben jene Menschenrechte gedeckt werden. Toleranz heißt nämlich nicht, die eigene Verfolgung und Abschaffung tolerieren zu müssen. Nein! Sie bedeutet, dass mensch sich gegen alle, welche die grundlegenden Menschenrechte abschaffen wollen, aktiv zur Wehr setzen muss. Die NPD steht in direkter Tradition der NSDAP, und das heißt, dass sie konsequent, auf allen Ebenen und mit allen Mitteln bekämpft werden muss.

Wir als Antifaschist*innen sehen es als unsere Pflicht an, dem rassistischen, völkisch-nationalistischen, antisemitischen und menschenverachtenden Treiben der Nazi-Partei unseren entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen. Sei es durch Blockaden, Demonstrationen, Kundgebungen oder direkte Aktionen.

In den vergangenen Jahren konnte die NPD ihre Bundesparteitage nahezu ungestört durchführen. Verschiedene regionale Antifa-Gruppen und Strukturen wie auch bundesweite Antifa-Zusammenhänge hatten der Veranstaltung zu wenig Bedeutung beigemessen oder hatten schlichtweg versagt. Der NPD-Bundesparteitag hat jedoch mehr Relevanz als jeder regionale Nazi-Aufmarsch. Die NPD beschließt dort ihre politischen Strategien, steckt ihre Ziele ab und versucht, neue Bündnispartner zu gewinnen. Mit der Wahl eines neuen Vorstands werden außerdem Richtungsentscheidungen für das zukünftige öffentliche und verdeckte Agieren der Nazi-Partei getroffen.

Und genau deshalb müssen wir als Antifaschist*innen dazu aufrufen, den NPD-Parteitag in Weinheim zu verhindern. Auch und gerade dann, wenn wir wissen, dass staatliche Stellen und etablierte Politiker*innen alles daran setzen werden, der Nazi-Partei durch Repression, Spaltung und „friedlichen Protest“ einen „ordnungsgemäßen Ablauf“ zu garantieren.
Um den Protesten den nötigen Nachdruck zu verleihen, rufen wir zu vielfältigen, kreativen und entschlossenen Aktionen auf.
Bereits am Morgen des 21. November soll es den NPD-Delegierten mit Blockaden unmöglich gemacht werden, den Veranstaltungsort zu erreichen.
Am Nachmittag findet dann die große antifaschistische Demonstration unter dem Motto „Gegen den NPD-Parteitag vorgehen! Rassismus und völkischem Nationalismus entgegentreten!“ statt. Die Demo findet bewusst um 13 Uhr statt, um Kundgebungen und Blockaden am Morgen zu ermöglichen.
Zudem wollen wir mit der Demonstration eigene Inhalte jenseits des bürgerlichen und lokalpolitischen Mainstreams in die Öffentlichkeit tragen.

BLOCKADEN
Samstag, 21. November 2015
ab 8.00 Uhr
Rund um die Stadthalle

DEMONSTRATION
Gegen den NPD-Parteitag vorgehen! Rassismus und völkischem Nationalismus entgegentreten!
Samstag, 21. November
13.00 Uhr
Weinheim Bahnhof

Für einen aktiven Antifaschismus!
Für eine Welt ohne Rassismus und Menschenverachtung!
Hoch die internationale Solidarität!
Nazi-Strukturen aufdecken und angreifen!
NPD, JN, „Dritten Weg“ und freie Nationalisten zerschlagen!

Sommercamp 2015

Aufkleber 2015

 

Auch 2015 wird es wieder ein Sommercamp des BASH geben. Dieses Jahr findet es vom 27. bis 30. August in Nordhessen statt. Informationen zur Anmeldung und den Workshops werden in naher Zukunft hier auf dem Blog veröffentlicht.

Alternative für Deutschland? Nie wieder Deutschland!

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– Den reaktionären Konsens brechen –

In Europa beobachten wir ein Wiedererstarken reaktionärer und rechter Positionen. Insbesondere im Kontext der gegenwärtigen Krise treten diese verstärkt zu Tage und gewinnen an Zulauf. So kommt es immer häufiger zu homophoben Protesten wie beispielsweise in Frankreich, Deutschland und Ungarn. In Spanien wird im Zuge einer antifeministischen Welle das Abtreibungsgesetz massiv verschärft; in Griechenland und der BRD werden vermeintliche Migrant*innen und Geflüchtete im Rahmen einer sich ausbreitenden rassistischen Pogromstimmung attackiert. Zusätzlich zu diesen Einzelbeispielen erstarken rechtspopulistische und faschistische Parteien und Bewegungen in ganz Europa. All dem gilt es etwas entgegenzusetzen! Denn das Problem ist grundlegender. Diese Beispiele sind eben keine vereinzelten Phänomene, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse, in denen es in weiten Teilen einen gefestigten reaktionären Konsens gibt. In diesem spiegeln sich rechte Antworten auf die Kapitalismuskrise wieder; diese propagieren eine „Rückbesinnung“ auf vermeintlich stabile gesellschaftliche Institutionen wie die bürgerliche Kleinfamilie, Nationalstaat und Volksgemeinschaft. Solche regressiven und reaktionären Positionen sind längst in der Mitte der Gesellschaft salonfähig geworden und erscheinen somit legitim und gesellschaftlich akzeptabel. Sie sind jedoch zugleich anschlussfähiger Bestandteil rechter, menschenfeindlicher Ideologien und Praktiken. Diesen reaktionären Konsens gilt es zu brechen! Für eine solidarische und emanzipatorische Gesellschaft!

Alternative für Deutschland? Nie wieder Deutschland! –

Spätestens seit der letzten Bundestagswahl, bei der die AfD knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist, kommt mensch nicht umhin, sich mit der Partei „Alternative für Deutschland“ zu beschäftigen. Noch ist es wohl zu früh über Erfolg oder Scheitern der AfD zu urteilen. Für uns ist entscheidend, wofür diese neue Partei steht. Mit dem konservativen Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke an der Spitze wird über den Austritt aus dem Euro und „Multikultiumerziehung“ schwadroniert. Die AfD beansprucht für sich den Willen des „Volkes“ zum Ausdruck zu bringen und skandiert in populistischer Art den „Mut zur Wahrheit“. Damit appelliert die AfD an die rechten Ressentiments und den reaktionären Konsens in der Gesellschaft. In Bezug auf das, was die AfD als „Volkswillen“ und vermeintlichen Ausweg aus der wirtschaftlichen Krise für die BRD darlegt- wie beispielsweise den Austritt aus der EU und somit die Abgrenzung von den „Pleitegriechen“ und den „faulen Südländern“– wird deutlich, wie solche Strategien mit völkischer Ideologie unterfüttert sind. So sagte die Europawahl-Kandidatin der AfD, Beatrix von Storch, kürzlich: „Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen.“ Ein solcher rassistischer Ausbruch ist kein Einzelfall und anschlussfähig für den deutschen Mob und die Nazis, die zurzeit in der ganzen BRD gegen Asylsuchendenheime hetzen. Während die rassistische Hetze der AfD hauptsächlich auf kulturalistischen und wirtschaftlichen Argumentationen beruht, ist sie doch nah am völkischen Rassismus der Neonazis. So möchte die AfD die vermeintliche „Einwanderung in die Sozialsysteme“ stoppen und während die NPD selbiges gegen die „Asylflut“ fordert, verkündet die CSU: „Wer betrügt, der fliegt“. So ist die Verpackung der entscheidende Unterschied, doch egal unter welchem Label: Das Problem heißt Rassismus!

Die AfD hat in wertkonservativer Manier der heterosexuellen Kleinfamilie eine zentrale Bedeutung in ihrem Parteiprogramm beigemessen. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sowie unterschiedlichste Familienkonstellationen passen in dieses Weltbild nicht hinein. Bei den homophoben Demos in Stuttgart gegen den neuen Bildungsplan – unter dem Motto »Elternrecht wahren – gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan“ – reihte sich die AfD, mit einem Redebeitrag von Anna Schupeck (AfD) und einer starken Präsenz, ein. Die Jugendorganisation der AfD, die „Junge Alternative für Deutschland“, profilierte sich zuletzt mit einer antifeministischen Kampagne(„Ich bin kein/e Feminist/in, weil…“). Per Facebook wurde gegen „Genderwahn“ gewettert und tradierten Geschlechterrollen gehuldigt. Diese reaktionäre Kampagne diffamiert den Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter und unterschiedlichster sexueller Identitäten. Zudem ist auch diese Geschmacklosigkeit direkt anschlussfähig für Neonazis, die die Aktion erfreut aufgriffen und weiterverbreiteten. Gegen Sexismus, Homophobie und Antifeminismus!

Forciert durch Bernd Lucke versucht sich die AfD als eine Partei darzustellen, die „weder rechts noch links“ sei. Die „Alternative für Deutschland“ ist keine klassische Nazipartei, doch sie ist Ausdruck und gleichzeitig Katalysator eines reaktionären gesellschaftlichen Konsenses. Durch die rechten Krisendeutungen und die damit verbundenen nationalistischen, rassistischen und antifeministischen Positionen fühlen sich sowohl Nazi als auch Wertkonservative in der Partei wohl.

Dieser rückschrittlichen Politik setzen wir eine radikale Kritik an Nation, Kapitalismus und Geschlechterverhältnissen entgegen. Denn eine Antwort auf die wirtschaftlichen Krisen ist für uns weder der Rückzug in Nation und Familie, noch ein besser funktionierender Kapitalismus, sondern die Überwindung eben jener Verhältnisse.

Aktuelle Infos unter: http://antifa.blockupy.org/

Die nächsten Termine der AfD:
15.05. / 19:00 / Saalbau Gallus
16.05. / 15:00 / Hauptwache
16.05. / 17:30 / Dietzenbach
16.05. / 19:00 / Stadthalle Hofheim
17.05. / 11:00 / Biebergasse
17.05. / 11:00 / Gießen
17.05. / 16:00 / Korbach